
Ich bin der Marlboro-Mann. Bloß ohne Lungenkrebs. Auch ohne Pferd, was gut ist, da ich gegen Pferdehaare allergisch bin. Dafür mit einem altersschwachen Fahrrad, das vorne eine Acht im Reifen hat und hinten verdächtig quietscht. Warum ich der Marlboro-Mann bin? Ich habe das große Glück, in einer Stadt zu wohnen, in der man sich an überdurchschnittlich sonnigen und warmen Februar-Sonntagen fühlt, als gebe es nichts, das man nicht erreichen könnte. Die Sonne im Gesicht, den Wind im Rücken, fährt man von einem schönen Stadtteil in den nächsten und weiß plötzlich, was Freiheit bedeutet. An solch einem Tag fängt man an ein Haus zu bauen, eine Familie zu gründen oder man macht sich selbständig. An solch einem Tag beginnt man einen Blog.
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